Sachsen – Landtagswahl 2014 – Studiengebühren

Beschreibung:

Die Debatte um Studiengebühren dominierte über Jahre die hochschulpolitischen Diskussionen in unterschiedlichen Bundesländern. In vielen Bundesländern wurden Studiengebühren (meistens in Höhe von 500€ pro Semester) bei allen Studierenden erhoben, in anderen nur für Langzeitstudierende Gemein haben sie alle, dass die Einführung und Erhebung mit sehr viel Protest begleitet wurde und letztlich auch wieder abgeschafft worden sind. In Sachsen wurden hingegen keine allgemeinen Studiengebühren eingeführt. Lediglich Langzeitstudierende, die die Regelstudienzeit um mehr als vier Semester überschreiten, müssen Langzeitstudiengebühren zahlen. Gleichzeitig wurde den Hochschulen freigestellt, ob sie für ein Zweitstudium Gebühren erheben wollen. Auch für Studierende aus Nicht-EU Staaten können die Hochschulen Studiengebühren erheben. Davon macht zum Beispiel die HMT Leipzig Gebrauch.[1]

Wie die verschiedenen Parteien zu Studiengebühren stehen, könnt Ihr hier lesen:

 

CDU:

Keine Aussage.[2]

Die LINKE:

„Ein wirklich freier Zugang zu Bildungsangeboten erfordert Gebührenfreiheit von der frühkindlichen Bildung und Betreuung über Schule, Studium, Berufs- und Weiterbildung.“[3]

FDP:

„Darüber hinaus sind familienfreundliche Regularien bei der Beurlaubung, Prüfungen, Auslandsstudien, Studentenwerksbeiträgen und Langzeitstudiengebühren zu finden.“[4]

SPD:

„Wir stehen weiterhin für ein gebührenfreies Studium ein. Die in der letzten Legislatur von Scharzgelb eingeführten Langzeitstudiengebühren und Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländerinnen und Nicht-EU-Ausländer werden wir abschaffen.“[5]

Bündnis 90/Die Grünen:

„Wir wollen die Studiengebührenfreiheit bis zum ersten Master- oder Diplomabschluss und diese für das Graduiertenstudium unabhängig von der Herkunft gesetzlich verankern.“[6]

NPD:

Keine Aussage[7]

AfD:

Keine Aussage[8]