Pressemitteilung: Kampagne „Studis Wählen“ informiert junge Menschen zu den Landtagswahlen

Frankfurt am Main. In Vorbereitung auf die anstehenden Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt startet heute die Kampagne „Studis Wählen“ der Junge Initiative für Bildungs- und Wissenschaftspolitik e.V. (JIBW). Ziel der Kampagne ist es, Abiturienten, Studierenden und Promovierenden eine Entscheidungshilfe zur Landtagswahl in ihrem Bundesland zu geben. Im Vordergrund stehen hochschul- und wissenschaftspolitische Themen.

„Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, junge Menschen gezielt und unabhängig über wichtige, konkrete Belange aus dem Hochschul- und Wissenschaftsbereich bei Landtagswahlen zu informieren“, erklärt Laura Wamprecht, Vorsitzende der JIBW die Motivation des Vereins

Wamprecht ergänzt: „Unser Ziel ist es bei jungen Menschen ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Ihre Wahlentscheidung direkten Einfluss auf ihre Studien- und Promotionsbedingungen hat. Gerade wer am Anfang seines Studiums steht kann mit seiner Stimme etwas bewegen.“

Herzstück des Projekts „Studis Wählen“ ist die Homepage www.studis-waehlen.de. Sie dient als Transparenzplattform, auf der sich junge Leute über die hochschul- und wissenschaftspolitischen Positionen der Parteien bei Landtagswahlen informieren können. „Wir wollen es jungen Leuten einfach machen, sich schnell und gezielt über hochschul- und wissenschaftspolitische Themen zu informieren. Dafür verwenden wir Zitate aus den Wahlprogrammen der Parteien. Die Wahlprogramme sind die Basis für einen möglichen Koalitionsvertrag und stellen damit die Weichen für die Regierungsarbeit. Auf Wahlprüfsteine verzichten wir daher bewusst. Der Aufbau unserer Transparenzplattform in dieser Form ist ein Novum im hochschul- und wissenschaftspolitischen Bereich“, erläutert Wamprecht die Methodik von „Studis Wählen“.

In den kommenden Wochen werden bis zur Wahl die Positionen der Parteien zu Themen wie studentischer Wohnraum, Karriereperspektiven, Studium und Lehre, Infrastruktur an Hochschulen und Studienfinanzierung auf Facebook (https://www.facebook.com/StudisWaehlen/) und Twitter (@studis_waehlen) verbreitet und dadurch die Homepage beworben.

Die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz unterstützt die Social Media Kampagne für die Wahl in Rheinland-Pfalz.

Mittelfristig sollen neben der Analyse der Wahlprogramme auch die Koalitionsverträge der Landesregierungen auf hochschul- und wissenschaftspolitische Themen hin untersucht werden. Ziel ist es, ein Monitoring der Hochschul- und Wissenschaftspolitik in allen Bundesländern aufzubauen, das die Gesetzesinitiativen und parlamentarischen Beschlüsse in den Landtagen den Wahlversprechen und dem Koalitionsvertrag zwischen den Regierungsparteien gegenüberstellt. Derzeit läuft eine Beta-Version des Monitorings für die Arbeit der bremischen Bürgerschaft auf der Homepage.

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