Hamburg – Landtagswahl 2015 – Gründung und Technologietransfer

Beschreibung:

Öffentlich geförderte Forschung soll auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dieses Prinzip wird nicht nur im Bereich der Publikationen und Open Access diskutiert, sondern auch im Technologietransfer. Ideen, Forschungsergebnisse und Innovationen sollen aus den Hochschulen heraus in die Wirtschaft eingebracht werden und in Unternehmen zu einem Produkt weiterentwickelt werden. Im Wesentlichen gibt es für Technologien zwei Wege von der Hochschule in die Wirtschaft. Zum einen können Unternehmen und Hochschule kooperieren und gemeinsam an der Entwicklung eines Produktes arbeiten. Zum anderen können Unternehmen auf Basis von Forschungsergebnissen, Patenten und Ideen aus der Hochschule heraus neu gegründet werden („Spin-offs“). Zur Unterstützung von Unternehmensgründungen gibt es an manchen Hochschulen Gründerzentren (oder auch Technologietransferzentren), die Studierende und Forschende mit Unternehmergeist bei ihrer Gründung unterstützen. Als hervorragendes Gründerzentrum an einer Hochschule gilt das Gründerzentrum der BTU Cottbus. Hier werden Studierende und Mitarbeiter sowie Absolventen umfangreich beraten und bei ihrer Gründung unterstützt.[1]
Wie stark welche Form des Technologietransfers von welcher Partei unterstützt wird könnt Ihr hier lesen.

SPD:

Keine Aussage[2]

 

Die LINKE:

„Weiter vorantreiben wollen wir die Einrichtung von Gründerzentren an Hochschulen. Zur Unterstützung bei der Ausgründung von Unternehmen werden entsprechende Rahmenbedingungen angeboten.“[3]

CDU:

„Mit dem Instrument der Meistergründung werden wir den Schritt in die Selbstständigkeit für Handwerksmeister fördern. Gerade für junge Unternehmer und Existenzgründer sind die von uns geplanten 7.500 Euro eine gute Starthilfe.“[4]

 

FDP:

„Unternehmensgründer sind somit für die Entwicklung unseres Landes von entscheidender Bedeutung. Das Umfeld für Unternehmensgründungen und –übernahmen muss verbessert werden, so dass sich mehr Menschen selbstständig machen.“[5]

Bündnis 90/Die Grünen:

„Neue Technologien, zukunftsfähige Produkte und Dienstleistungen entstehen in enger Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen oder durch die Gründung neuer Unternehmen aus den Hochschulen heraus. Deshalb wollen wir unterstützende Strukturen in den Hochschulen weiterentwickeln und dauerhaft finanziell absichern.“[6]

AfD:

„Die AfD will durch den Ausbau von Gründerzentren und durch neue Schulungs- und Beratungsangebote in Kooperation mit Unternehmensberatern, Hochschulen und Anbietern von Fernstudiengängen die Gründung von Unternehmen erleichtern und fördern.“[7]

 


  1. http://www.b-tu.de/b-tu/wirtschaft/gruendungen
  2. http://www.spd-brandenburg.de/fileadmin/user_upload/spd-brandenburg_de/14/LPT/140503-BrandenburgPlan.pdf
  3. http://www.dielinke-brandenburg.de/fileadmin/Newsletter/Wahlprogramm.pdf S. 21
  4. http://www.brandenburg-cdu.de/image/inhalte/file/140621_beschluss_regierungsprogramm.pdf S. 7
  5. http://partei.fdp-brandenburg.de/files/3329/Wahlprogramm_LTW_2014.pdf S. 31
  6. http://gruene-brandenburg.de/userspace/BB/lv_brandenburg/Dokumente/Landtagswahlprogramm_2014_kl.pdf S. 120f
  7. http://www.afd-brandenburg.de/wp-content/uploads/2014/04/Landtagswahlprogramm-komplett.pdf S.28